Erweiterung Schulhaus Lee, Urtenen-Schönbühl

Projektierung
2016 - 2017
Ausführungszeitraum
2017 - 2019
Projektleitung
  • Kamenko Bucher
Projektteam
  • Anja Kappeler
  • Urs Glur
  • Fotos
    Damian Poffet

Die Erweiterung schliesst mit einem verglasten Treppenhaus rechtwinklig an den Bestand. Das neue Volumen schiebt sich zwischen den Kirchhügel, das Schulgelände und den Leeackerweg. Zusammen mit dem bestehenden offenen Laubengang im Südosten der Anlage entsteht ein neuer Hof, welcher einen attraktiven Aussenbereich für die Unterstufe bildet. Im Erdgeschoss befinden sich die drei Kindergärten mit den Gruppenräumen und den Teeküchen. Ein schmaler Riegel im Nordwesten mit den Sanitäranlagen, den Nebenräumen und einem kleinen Büro bildet den Rücken, welcher im Bereich des grosszügig belichteten Pausenraums aufgebrochen wird und den freien Blick auf die Kirche im Norden ermöglicht. Das Obergeschoss ist gleich organisiert wie das Erdgeschoss und bietet Platz für drei gleich grosse Schulzimmer sowie ein grosszügig dimensioniertes Bildnerisches Gestalten. Die beiden Geschosse funktionieren mit zwei separaten Zugängen unabhängig voneinander und erlauben einen flexiblen Betrieb. Die Erweiterung orientiert sich an der homogenen Farbigkeit des Sichtbetons des bestehenden Gebäudes aus den 80er Jahren und übernimmt dessen Tonalität. Einzig die Dach-, Sockel- und Fensterabschlüsse in einem hellen Kunststein strukturieren und zeichnen die Fassade. Der hofseitige Hauptzugang und der Nebeneingang vom Leeackerweg werden gleich behandelt und erlauben in den Nischen einen gedeckten Wartebereich.